Wie viele Paletten passen wirklich in einen Sattelzug? 33 Europaletten im Schema

Wie viele Paletten passen wirklich in einen Sattelzug? 33 Europaletten im Schema

Wie viele Paletten passen in einen Sattelzug: die kurze Antwort

Schema 11 × 3: woher die Zahl 33 kommt

Wie viele Paletten passen in einen Sattelzug? In einen Standard-Planen-Sattelzug werden üblicherweise 33 Europaletten mit den Maßen 1200 × 800 mm verladen. Das ist die Berechnung für eine Lage, bei der die Ladung über die gesamte Länge des Sattelaufliegers verteilt wird, ohne seine Innenmaße zu überschreiten.

Die typische Innenlänge eines Euro-Sattelzugs beträgt etwa 13,6 m, die Breite rund 2,45 m und die Höhe etwa 2,7 m. Bei dieser Konfiguration lassen sich entlang des Aufbaus 11 Reihen bilden, in denen jeweils 3 Paletten Platz finden. Die einfache Formel lautet: 11 × 3 = 33 Europaletten.

KennwertRichtwert
Maße der Europalette1200 × 800 mm
Innenlänge des SattelzugsEtwa 13,6 m
InnenbreiteEtwa 2,45 m
Standardanordnung11 Reihen zu je 3 Paletten
Gesamtkapazität33 Paletten in einer Lage

Wie die Paletten im Laderaum angeordnet werden

Drei Europaletten in einer Querreihe nehmen 2,4 m Breite ein: 0,8 + 0,8 + 0,8 m. Das lässt einen kleinen technischen Spielraum für die Beladung, die Ladungssicherung und den Ausgleich tatsächlicher Maßabweichungen. Elf solcher Reihen benötigen 13,2 m Länge und passen damit in der Regel in einen Standard-Sattelauflieger von 13,6 m Länge.

Von oben betrachtet sieht die Anordnung auf dem Laderaumboden so aus:

  • Reihe 1: 3 Paletten;
  • Reihe 2: 3 Paletten;
  • ebenso bis zur 11. Reihe;
  • Ergebnis: 11 × 3 = 33 Paletten.

Wichtig ist, dass es sich dabei ausschließlich um Paletten in Standardgröße und um Ladung handelt, die nicht über deren Ränder hinausragt. Hängen Kartons, Säcke oder andere Waren über die Palette hinaus, kann sich die tatsächliche Anordnung ändern. Zu berücksichtigen ist auch der Zustand der Paletten: beschädigte oder verformte Paletten benötigen mehr Platz und erschweren eine sichere Ladungssicherung.

Warum 33 Paletten nicht immer garantiert sind

Die Stellplatzkapazität ist nicht mit der zulässigen Masse gleichzusetzen. Selbst wenn alle 33 Plätze physisch in den Sattelzug passen, darf das Gesamtgewicht der Ladung samt Paletten die Nutzlast des Sattelaufliegers und die festgelegten Achslastgrenzen nicht überschreiten.

Deshalb wird vor dem Versand nicht nur geprüft, wie viele Paletten in den Sattelzug passen, sondern auch das Gewicht jedes Stellplatzes, die Höhe der Ladung, die Art der Gewichtsverteilung und die Möglichkeit einer zuverlässigen Sicherung. Für leichte, gleichartige Ware ist der Standardrichtwert 33 Europaletten, bei schwerer Ladung kann das Limit jedoch früher erreicht werden.

Maße des Sattelzugs und der Europalette: wovon die Berechnung abhängt

Typische Innenmaße eines Standard-Euro-Sattelzugs

Um zu verstehen, wie viele Paletten in einen Sattelzug passen, muss man zunächst die Herstellerangaben des Sattelaufliegers von seinem tatsächlich nutzbaren Raum unterscheiden. Der am weitesten verbreitete Planen-Sattelzug hat eine Innenlänge von etwa 13,6 m, eine Breite von rund 2,45 m und eine Höhe von etwa 2,7 m. Er ist der Grundrichtwert für Palettenberechnungen: Im September 2026 eignet sich ein Planen-Sattelauflieger für etwa 73% der Frachtangebote auf SAMO-TRANS, und ein Sattelzug ab 18 t wird bei 68% davon benötigt. Bei einem konkreten Auflieger können diese Werte durch die Bauweise des Bodens, der Rungen, der Bordwände, der Radläufe und anderer Elemente etwas abweichen.

Wichtig ist, die Maße direkt im Innenraum des Aufbaus zu messen. Die Außenlänge des Sattelaufliegers zeigt nicht, wie viel Platz für die Ladung tatsächlich zur Verfügung steht, da ein Teil des Raums von Wänden, dem Planensystem, den Türen und technischen Spielräumen eingenommen wird.

ParameterRichtwert
Innenlänge des SattelaufliegersEtwa 13,6 m
InnenbreiteRund 2,45 m
InnenhöheEtwa 2,7 m
BodenflächeEtwa 33 m² (13,6 × 2,45)
Nutzvolumen82–92 m³ (13,6 × 2,45 × 2,7 ≈ 90 m³)
Nutzlast20–22 t, einzelne Sattelauflieger bis zu 24 t

Maße der Europalette und das Grundschema der Anordnung

Eine Standard-Europalette hat die Maße 1200 × 800 mm. Ihre Fläche beträgt 0,96 m², doch bei der Beladung zählt nicht nur die Fläche, sondern auch, wie die Paletten aneinander anschließen. In einem 13,6 m langen Sattelzug lassen sich entlang des Aufbaus 11 Reihen zu je 1,2 m anordnen — insgesamt 13,2 m. In Querrichtung nehmen drei Paletten zu je 0,8 m 2,4 m ein, was in der Regel in die Innenbreite von etwa 2,45 m passt.

So entsteht das Standardschema: 11 Reihen × 3 Paletten = 33 Europaletten in einer Lage. Das ist jedoch eine Berechnung für ideal zueinander passende Maße und keine Garantie für jede beliebige Ladung.

Die geometrische Kapazität zeigt, wie viele Stellplätze sich auf dem Boden anordnen lassen, sagt aber nicht aus, ob sie alle sicher beladen werden können.

Warum das Nutzvolumen nicht der tatsächlichen Palettenzahl entspricht

Das theoretische Nutzvolumen eines Sattelzugs wird als Produkt aus Länge, Breite und Höhe berechnet: 13,6 × 2,45 × 2,7 m ergeben etwa 90 m³, und die typische Spanne für Planen-Sattelauflieger liegt bei 82–92 m³. Paletten nehmen den Raum jedoch blockweise ein, und die Ladung auf ihnen kann eine andere Form haben. Selbst bei ausreichender Höhe lassen sich Paletten nicht immer in zwei Lagen stapeln: Die Ware kann zerbrechlich, instabil oder nicht stapelfähig sein.

Die tatsächliche Kapazität wird außerdem beeinflusst durch:

  • über die Palette hinausragende Kartons oder Säcke;
  • unebene oder beschädigte Paletten;
  • notwendige Spielräume für die Ladungssicherung und das Öffnen der Türen;
  • die Form der Ladung, ihre Verpackung und Höhenbeschränkungen;
  • die Verteilung der Masse auf die Achsen des Sattelaufliegers.

Eine eigene Grenze ist das Gewicht. Ist die Ladung schwer, kann der Sattelzug die zulässige Masse erreichen, bevor alle 33 Plätze genutzt sind. Eine genaue Berechnung verbindet daher drei Kennwerte: die Maße, die Palettenzahl und die Gesamtmasse.

33 Europaletten sind ein Standardrichtwert für einen Euro-Sattelzug, keine universelle Zahl für jede Warenart.

Paletten im Laderaum eines Lkw

Wie 33 Europaletten angeordnet werden: Beladeschemata

Grundschema: 11 Reihen zu je 3 Europaletten

Die häufigste Beladevariante eines Standard-Planen-Sattelzugs sind 33 Europaletten in einer Lage. Sie werden entlang des Aufbaus in 11 Reihen angeordnet, wobei quer in jeder Reihe 3 Paletten stehen. Da eine Europalette 1200 × 800 mm misst, sieht das Schema so aus: 11 × 1,2 m = 13,2 m Länge und 3 × 0,8 m = 2,4 m Breite.

Für einen Sattelzug mit Innenmaßen von rund 13,6 × 2,45 m passt diese Anordnung in der Regel. Sie lässt einen kleinen Spielraum in Länge und Breite, der für das Manövrieren beim Beladen, die Ladungssicherung und den Ausgleich tatsächlicher Maßabweichungen von Aufbau und Paletten benötigt wird.

ReiheLinke PositionMittlere PositionRechte Position
1PalettePalettePalette
2PalettePalettePalette
3–10PalettePalettePalette
11PalettePalettePalette

In verkürzter Form sieht das Schema so aus: [1][2][3] × 11 Reihen. Die Antwort auf die Frage, wie viele Paletten in einen Sattelzug passen, lautet damit für die Standard-Europaletten-Anordnung: 33 Paletten in einer Lage.

Wie Türen, Spielräume und der Beladevorgang berücksichtigt werden

In der Praxis sollten Paletten nicht mit übermäßiger Kraft gegen Türen oder Wände gedrückt werden. Am hinteren Teil des Aufbaus wird Arbeitsraum für den Gabelstapler benötigt, und nach Abschluss der Beladung muss sich das Tor sicher schließen und die Ladungssicherung anbringen lassen. Der genaue Spielraum hängt von der Bauweise des Sattelaufliegers, dem Türtyp und der Art der Beladung ab.

Wichtig ist, dass die Ladung nicht über die Palette hinausragt. Schon wenige Zentimeter überstehende Verpackung können verhindern, dass drei Paletten in einer Reihe stehen. Sind Kartons verformt, ist die Folie ungleichmäßig gewickelt oder haben die Paletten unterschiedliche Ausrichtungen, entstehen zwischen den Reihen zusätzliche Lücken.

Die Beladung erfolgt meist von der vorderen Stirnwand zu den Türen, wobei die Masse gleichmäßig über die Länge verteilt wird. Die letzte Reihe bleibt für den Abschluss des Vorgangs und die Prüfung reserviert, ob sich benachbarte Paletten verschoben haben. Anschließend wird die Ladung mit Gurten, Stangen oder anderen Mitteln gesichert, sofern ihre Eigenschaften dies erfordern.

Wann das Standardschema mit 33 Paletten nicht funktioniert

Manchmal ist geometrisch genug freier Platz vorhanden, doch alle 33 Paletten lassen sich trotzdem nicht unterbringen. Ursachen können eine untypische Verpackung, eine größere Ladehöhe, ein Stapelverbot oder eine Gewichtsbeschränkung sein. Schwere Paletten werden außerdem unter Berücksichtigung der Achslasten verteilt, sodass ein Teil des Raums manchmal frei bleibt.

  • Gleichartige leichte Paletten lassen sich am einfachsten nach dem Schema 11 × 3 anordnen.
  • Ladung mit Überständen kann die Kapazität auf 30–32 Plätze verringern.
  • Schwere Ware kann die Beladung schon begrenzen, bevor der gesamte Aufbau belegt ist.

Das Schema mit 33 Europaletten ist daher ein präziser Grundrichtwert für einen Standardaufbau, die endgültige Berechnung erfolgt jedoch anhand der tatsächlichen Maße, der Masse und der Sicherungsanforderungen der konkreten Ladung.

Wann weniger als 33 Paletten in einen Sattelzug passen

Untypische Maße und über die Palette hinausragende Ladung

Das Schema mit 11 Reihen zu je 3 Europaletten funktioniert nur, wenn die Ladung den Maßen einer Standardpalette von 1200 × 800 mm entspricht. Werden Industriepaletten, Paletten anderer Formate oder Konstruktionen mit größerer Länge und Breite verwendet, kann sich die Anzahl der Stellplätze im Aufbau verringern. Schon ein geringer Unterschied in den Maßen verhindert manchmal, dass drei Paletten quer im Sattelzug stehen.

Eine eigene Einschränkung ist Verpackung, die über die Ränder der Palette hinausragt. Ein solcher Überstand erschwert das Aneinanderschließen benachbarter Stellplätze und kann den Durchgang für den Gabelstapler versperren. Sind Kartons oder Säcke ungleichmäßig angeordnet, müssen zwischen den Paletten zusätzliche Abstände gelassen werden, um die Ware beim Beladen und beim Transport nicht zu beschädigen.

Im Ergebnis passen statt der Standard-33-Plätze möglicherweise nur 30–32 Paletten oder noch weniger in den Sattelzug. Die genaue Anzahl hängt nicht von der Bezeichnung der Ladung ab, sondern von ihrer tatsächlichen Länge, Breite, Form und Verpackungsart.

Höhe, Gewicht und fehlende Stapelfähigkeit

Freier Raum über einer Palette bedeutet nicht zwangsläufig, dass sich darauf eine weitere Palette stellen lässt. Für eine zweilagige Beladung sind eine stabile Verpackung, standfeste Ware und die Freigabe durch den Hersteller oder Frachtführer nötig. Zerbrechliche, flüssige, schüttfähige oder instabile Ladungen werden oft nur in einer Lage transportiert, selbst wenn die Höhe des Aufbaus dies formal zulässt.

Die Höhe spielt auch bei der Platzierung einer einzelnen Palette eine Rolle. Die Ladung darf nicht am Dach, an der Plane, an Balken oder anderen Elementen des Sattelaufliegers anstoßen. Es wird ein Spielraum benötigt, um die Verpackung durch Vibrationen und Bewegungen des Aufbaus nicht zu beschädigen. Überschreitet eine Palette samt Ware die zulässige Höhe, kann sie nur in einem gesonderten Bereich platziert werden, oder es muss auf einen anderen Fahrzeugtyp gewechselt werden.

Wie viele Paletten in einen Sattelzug passen, ist auch eine Frage der Massenverteilung. Mehrere sehr schwere Paletten dürfen nicht unkontrolliert am hinteren Teil oder auf einer Seite des Aufbaus konzentriert werden. Die Last wird entlang des Bodens unter Berücksichtigung der zulässigen Achswerte und der Gesamtmasse des Lastzugs verteilt.

  • Untypische Paletten können mehr als eine Berechnungsposition beanspruchen.
  • Überstehende Ladung benötigt zusätzlichen Raum zwischen den Reihen.
  • Zerbrechliche oder instabile Stellplätze lassen sich oft nicht übereinanderstellen.
  • Schwere Paletten können die Anzahl der Stellplätze durch die Gewichtsbeschränkung verringern.
  • Zusätzliche Gurte, Keile und rutschhemmende Materialien nehmen mitunter einen Teil des Nutzraums ein.

Auch die Sicherungsanforderungen beeinflussen das Ergebnis. Muss die Ware mit Gurten, Stangen, Eckschutzwinkeln oder Trennwänden gesichert werden, muss zwischen der Ladung und den Aufbaukonstruktionen Zugang für die Montage bleiben. Deshalb sind 33 Europaletten die Grundkapazität des Standardschemas und keine garantierte Anzahl für jede Fahrt.

Was das für den Leser bedeutet: den Transport richtig planen

Palettenstellplätze und tatsächliche Kapazität sind nicht dasselbe

Für die Planung eines Transports ist es wichtig, den Unterschied zwischen Palettenstellplätzen und der tatsächlichen Ladungsmenge zu verstehen. Ein Palettenstellplatz ist eine rechnerische Position auf dem Laderaumboden, berechnet anhand der Standardgröße einer Palette. In einem typischen Euro-Sattelzug kann es 33 solcher Positionen geben, wenn es sich um Europaletten mit 1200 × 800 mm in einer Lage handelt.

Die tatsächliche Kapazität zeigt, wie viele Paletten sich unter Berücksichtigung ihres Gewichts, ihrer Höhe, der Verpackungsform, der Stapelmöglichkeit und der Sicherungsanforderungen sicher verladen lassen. So bedeuten 33 Palettenstellplätze nicht zwangsläufig, dass der Aufbau tatsächlich 33 Paletten mit über die Ränder hinausragender oder untypisch geformter Ladung aufnimmt.

Deshalb sollte in einem Frachtangebot an den Frachtführer nicht nur der Satz „Sattelzug für 33 Paletten benötigt" stehen, sondern eine vollständige Beschreibung der Sendung. Das verringert das Risiko von Standzeit, Überladung oder der Notwendigkeit, kurzfristig ein anderes Fahrzeug zu suchen. Wie man Paletten- und Sammelladungssendungen beschreibt, haben wir im Beitrag über Paletten und Sammelladungen behandelt.

Beispielrechnung für Auftraggeber oder Logistiker

Angenommen, es müssen 28 Europaletten mit Kartons transportiert werden. Jede Palette misst 1200 × 800 mm, die Höhe samt Ladung beträgt 1,4 m, die Masse 420 kg. Die Ladung ragt nicht über die Paletten hinaus, die Paletten werden nicht gestapelt, und die Gesamtmasse der Sendung beträgt 11.760 kg ohne Berücksichtigung von Verpackung und Zusatzmaterialien.

Flächenmäßig passt diese Sendung in einen Standard-Euro-Sattelzug: 28 Plätze liegen unter den richtwertmäßigen 33 Palettenstellplätzen. Vor der Buchung muss jedoch geprüft werden, ob der Frachtführer eine solche Beladung zulässt, wie die Masse über die Länge des Aufbaus verteilt wird und ob Gurte, Keile oder Trennwände nötig sind. Haben einige Paletten eine andere Breite oder ist die Verpackung verformt, kann sich das tatsächliche Schema ändern. Die ungefähren Kosten einer solchen Fahrt lassen sich im Logistikrechner abschätzen, den endgültigen Satz vereinbaren Auftraggeber und Frachtführer untereinander.

In einem anderen Beispiel können 33 leichte Paletten den gesamten Bodenraum einnehmen, während 20 schwere Paletten das Fahrzeug mitunter schon nahe an das zulässige Massenlimit bringen. Die Antwort auf die Frage, wie viele Paletten in einen Sattelzug passen, muss also immer durch Angaben zu Gewicht und Maßen der konkreten Sendung ergänzt werden.

AngabeWas zu prüfen ist
MengeGesamtzahl der Paletten und Palettenstellplätze
MaßeLänge, Breite und Höhe jedes Stellplatzes
MasseGewicht einer Palette und der gesamten Sendung
StapelbarkeitOb sich die Paletten stapeln lassen
SicherungBedarf an Gurten, Keilen, Trennwänden

Was vor der Buchung eines Sattelzugs zu klären ist

  • Typ und Innenmaße des Sattelaufliegers;
  • Palettengröße: Europalette (EUR) 1200 × 800 mm, FIN (Industriepalette) 1200 × 1000 mm oder untypisch;
  • die Höhe der Ladung samt Palette und Verpackung;
  • die Masse jedes Stellplatzes und die Gesamtmasse der Sendung;
  • die Möglichkeit des Stapelns und die zulässige Auflast von oben;
  • vorhandene Überstände, zerbrechliche Teile oder unebene Verpackung;
  • die Art der Be- und Entladung sowie die erforderliche Sicherung.

Für eine genaue Berechnung sollte der Auftraggeber dem Frachtführer eine Skizze oder Fotos der Ladung schicken. Das hilft, die theoretischen 33 Palettenstellplätze von der tatsächlichen sicheren Kapazität für die konkrete Fahrt zu unterscheiden.

FAQ: Wie viele Paletten passen in einen Sattelzug

Wie viele Europaletten nimmt ein Standard-Planen-Sattelzug auf?

In einen Standard-Planen-Sattelzug passen üblicherweise 33 Europaletten mit den Maßen 1200 × 800 mm in einer Lage. Das typische Schema sind 11 Reihen zu je 3 Paletten. Diese Berechnung gilt für einen Aufbau mit einer Innenlänge von etwa 13,6 m und einer Breite von rund 2,45 m, sofern die Ladung nicht über die Ränder der Paletten hinausragt.

Gleichzeitig ist 33 die Grundkapazität nach Bodenstellplätzen und keine Garantie für jede Sendung. Untypische Verpackung, überstehende Kartons, beschädigte Paletten oder die Notwendigkeit, Platz für die Sicherung zu lassen, können die Anzahl verringern. Deshalb wird die Antwort auf die Frage wie viele Paletten in einen Sattelzug passen anhand der tatsächlichen Maße und der Masse der Ladung präzisiert.

Unterscheidet sich die Kapazität von Kühlfahrzeug, Megatrailer und FIN-Paletten?

Ein Kühlfahrzeug ist oft ebenfalls für 33 Europaletten ausgelegt, doch seine Innenbreite und -länge können durch dicke wärmegedämmte Wände, die Kühlausrüstung und die Besonderheiten der Türöffnung etwas geringer ausfallen. Für einen konkreten Sattelauflieger müssen die im Datenblatt angegebenen Innenmaße geprüft werden: Manchmal ergibt das tatsächliche Schema nur 32 Paletten oder erfordert eine andere Ausrichtung.

Ein Megatrailer hat eine größere Innenhöhe und ein größeres Volumen, doch seine Bodenfläche liegt oft nahe an der eines Standard-Sattelzugs. Deshalb passen in eine Lage in der Regel etwa ebenso viele Europaletten — bis zu 33. Der Vorteil eines Megatrailers zeigt sich beim Transport hoher oder voluminöser Ladung und nicht zwangsläufig in einer größeren Palettenzahl auf dem Boden.

Die FIN-Palette (auch Industriepalette genannt) misst 1200 × 1000 mm und nimmt daher mehr Platz ein als eine Europalette. In einem typischen Sattelauflieger werden etwa 26 FIN-Paletten untergebracht: Stellt man die Paletten mit der langen Seite quer zum Aufbau, passen 2 Paletten in eine Reihe (2 × 1,2 = 2,4 m), und von solchen 1 m breiten Reihen finden 13 Platz — zusammen 13 × 2 = 26 Stellplätze. Die genaue Anzahl hängt von den Maßen des Aufbaus und der Drehausrichtung der Paletten ab.

Art des LadeplatzesRichtwert-Kapazität in einer Lage
Europalette 1200 × 800 mmBis zu 33
FIN-Palette 1200 × 1000 mmEtwa 26
Europaletten im KühlfahrzeugMeist bis zu 33, nach Prüfung der Maße

Welches Gewicht ist zulässig und sind zwei Lagen erlaubt?

Das zulässige Gewicht hängt von der Sattelzugmaschine, dem Sattelauflieger, der Achsenzahl, den Straßenbeschränkungen und den Regeln der konkreten Strecke ab. Bei gängigen Lastzügen liegt die Nutzlast bei 20–22 t, einzelne Sattelauflieger vertragen bis zu 24 t, doch das ist nur ein Richtwert. Die zulässige Gesamtmasse eines Lastzugs beträgt in der Ukraine 40 t (44 t bei kombinierten Transporten eines Containers zum Hafen oder Terminal beziehungsweise in umgekehrter Richtung), die Achslast beträgt bei einer Einzelachse 11 t, bei einer Doppelachse 16 t, bei einer Dreifachachse 22 t — so festgelegt in den Regeln für die Fahrt von übergroßen und überschweren Fahrzeugen (Verordnung des Ministerkabinetts der Ukraine vom 18. Januar 2001 Nr. 30). Wichtig ist, die Masse der Paletten selbst, der Verpackung und der Hilfsmaterialien zu berücksichtigen sowie die Ladung richtig auf die Achsen zu verteilen.

Ein Transport in zwei Lagen ist nur für Ware möglich, die eine Auflast von oben verträgt, sich nicht verformt und sich sicher sichern lässt. Zwei Lagen zu je 1,3 m ergeben 2,6 m und passen noch in die Innenhöhe von etwa 2,7 m, doch zwei Lagen zu je 1,4 m ergeben bereits 2,8 m — eine solche Ladung passt also nicht mehr unter das Dach. Theoretisch könnten aus 33 Paletten 66 Plätze werden, in der Praxis stößt man jedoch früher an die Nutzlast als an die Höhe: 66 Paletten selbst zu je 350 kg ergeben 23,1 t — mehr als die typischen 20–22 t Nutzlast.

Fazit: 33 Europaletten — Standard, aber keine universelle Regel

Die Standardantwort auf die Frage, wie viele Paletten in einen Sattelzug passen, lautet also: 33 Europaletten in einer Lage. Das ist das typische Schema für einen Planen-Sattelzug: 11 Reihen zu je 3 Paletten mit den Maßen 1200 × 800 mm. Bei richtiger Anordnung passt diese Anzahl in der Regel in die Innenmaße des Sattelaufliegers.

Doch 33 Europaletten-Stellplätze sind ein Richtwert und keine universelle Regel. Die tatsächliche Kapazität hängt von der Innenlänge und -breite des Aufbaus, der Größe und dem Zustand der Paletten, der Höhe der Ladung, überstehenden Teilen und der Stapelmöglichkeit ab. Für FIN-Paletten, untypische Paletten oder Ware mit unebener Verpackung wird die Anzahl der Stellplätze anders ausfallen.

Bei der Planung eines Transports müssen zusätzlich die Gesamtmasse der Sendung, die Achslasten und die Sicherungsanforderungen geprüft werden. Gurte, Keile, Trennwände und die notwendigen technischen Spielräume können das Beladeschema beeinflussen. Deshalb sollten vor der Buchung eines Sattelzugs genaue Angaben zu Menge, Maßen, Gewicht und Verpackungsart der Ladung an den Frachtführer übermittelt werden. Nur so lässt sich nicht die theoretische, sondern die tatsächliche sichere Kapazität eines konkreten Sattelaufliegers bestimmen.

SAMO-TRANS
SAMO-TRANS17.09.202616 Min. Lesezeit

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